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Der Mensch wird immer sensibler gegenüber Umweltschäden. Gesetze, Richtlinien und Verordnungen häufen sich und stellen immer höhere Ansprüche an die Planer von Kanalisationen, denn häusliche, gewerbliche und industrielle Abwässer sind aggressiver geworden.

Exfiltration aufgrund undichter Verbindungen gefährdet Boden und Grundwasser. Infiltration überlastet Kanalisation und Kläranlagen. Deshalb müssen Kanäle aus Werkstoffen hergestellt werden, die wirtschaftlich, dauerhaft dicht, funktionssicher und widerstandsfähig sind. Sie müssen den Schadstoffen, die gesammelt und transportiert werden sowie den Belastungen gewachsen sein.

Kanalisationen schnell und einfach zu bauen ist oft kein Problem – sie aber so zu bauen, dass sie über Jahrzehnte störungsfrei betrieben werden können, ist eine Herausforderung. Die nahezu unbegrenzte Formbarkeit und die praxisgerechte Bemessbarkeit von Beton ermöglichen sichere Lösungen für jede Aufgabe der umweltgerechten Abwasserableitung.

HARZER BETOGLIPP®-Rohre mit Steckmuffe GR werden seit mehr als einem Jahrzehnt Produktionserfahrung unter Verwendung spezieller (HS) Zemente für die Regenwasserkanäle der Kommunen hergestellt. Die Fertigung erfolgt mit modernsten Rohrmaschinen. Die Betonrohre sind aufgrund der außerordentlich guten Verdichtung, des niedrigen Wasserzementwertes und der Betonfestigkeit B 45 widerstandsfähig nach DIN EN 206-1 u. DIN 1045-1. Die Rohre werden im Rahmen der laufenden Eigenüberwachung mit Wasserdruckprüfanlagen baustellengerecht auf Wasserdichtigkeit nach DIN EN 1916  DIN V 1201 geprüft.

                             Betonfußrohre                  

DIN EN 1916 – DIN V 1201

1. Anwendungsbereich

Diese Norm gilt für Rohre und Formstücke aus Beton, Stahlfaserbeton und Stahlbeton.

2. Ausführungsarten

Betonrohre haben in der Regel Kreis- oder Eiquerschnitte. Sie werden ohne oder mit Fuß hergestellt.

3. Maße, Bezeichnung

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